Donnerstag, 23.05.2024

Russische Familie trotz Kirchenasyl aus Niedersachsen abgeschoben

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Christine Märzig
Christine Märzig
Christine Märzig ist eine leidenschaftliche Reporterin, die sich für Umweltthemen engagiert.

Eine russische Familie, die sich im Kirchenasyl im niedersächsischen Landkreis Uelzen befand, wurde trotz Kirchenasyl abgeschoben. Die Abschiebung hat deutliche Kritik hervorgerufen und wird von verschiedenen Akteuren scharf kritisiert.

Die Familie war im Kirchenasyl, als die Polizei sie aus dem Pfarrhaus abholte und zum Flughafen brachte. Der Asylantrag der Familie wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt, und Spanien hat die sogenannte Rückübernahme der Familie genehmigt. Die Familie war nach Deutschland gekommen, um einer Einberufung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu entgehen. Die Abschiebung hat zu Kritik von Kirchengemeinden und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen geführt. Die Zuständigkeit und Rechtslage bei Kirchenasyl und Asylanträgen wird diskutiert.

Die Abschiebung der Familie trotz Kirchenasyl hat eine Diskussion über die Rechtslage und die Zuständigkeit bei Asylanträgen ausgelöst. Die Kritik an den Behörden und die Frage nach dem Schutz von Kirchenasylanten stehen im Mittelpunkt der Debatte.

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