Donnerstag, 13.06.2024

Die Angst der Muslime in Indien: Wenn vom Ehemann nur eine Handvoll Asche bleibt

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Silas Anders
Silas Anders
Silas Anders ist ein junger Redakteur, der mit seinem frischen Blick neue Perspektiven auf lokale Geschehnisse bietet.

In Indien fühlen sich Muslime unter Premierminister Narendra Modi zunehmend ausgegrenzt und bedroht. Lynchmorde, Hetze und staatliche Gewalt gegen Muslime sind an der Tagesordnung. Ein tragisches Beispiel hierfür ist die Ermordung eines muslimischen Mannes, bei der nur eine Handvoll Asche von ihm übrigblieb. Diese schreckliche Tat verdeutlicht die zunehmende Ausgrenzung und Bedrohung, der Muslime in Indien ausgesetzt sind.

Rund 14,2 Prozent der indischen Bevölkerung sind Muslime, doch ihre Lage wird immer prekärer. Lynchmorde, staatliche Diskriminierung und Gewalt sind an der Tagesordnung. Muslimische Vertreter machen die hindu-nationalistische BJP-Regierung unter Narendra Modi für diese Entwicklungen verantwortlich. Unter Modi ist kein einziger muslimischer Minister im Kabinett vertreten, was die mangelnde Repräsentation der Muslime in der Regierung verdeutlicht.

Die Angst vor militanten Bürgerwehren und die pessimistische Einschätzung der politischen Zukunft prägen das Leben der Muslime in Indien. Viele sehen sich nicht nur physischer, sondern auch politischer Gewalt ausgesetzt. Das politische Klima und die Einflussnahme von Bürgerwehren verstärken die Unsicherheit und Angst unter Muslimen weiter.

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