Mittwoch, 12.06.2024

Nato-Generalsekretär erhöht Druck auf Deutschland wegen Waffenlieferungen an die Ukraine

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Jutta Vogel
Jutta Vogel
Jutta Vogel ist eine investigativ arbeitende Journalistin, die gerne komplexe gesellschaftliche Themen beleuchtet.

Die Lage in Charkiw spitzt sich zu, was zu einem erhöhten Druck auf die ukrainischen Streitkräfte führt. Nato-Generalsekretär Stoltenberg und EU-Außenbeauftragter Borrell setzten sich in Brüssel für mehr militärische Unterstützung der Ukraine ein und mahnten die EU-Staaten, ihre Bedenken abzulegen.

Die Ukraine benötigt dringend Luftverteidigungssysteme, darunter Patriot-Systeme, sowie Munition und Flugabwehrmittel. Einige EU-Staaten, darunter Deutschland, haben Vorbehalte gegen die Lieferung westlicher Waffen an die Ukraine. Die EU arbeitet daran, die ukrainische Rüstungsindustrie wieder aufzubauen und plant, Gelder aus eingefrorenen russischen Vermögen bereitzustellen. Deutschland und andere EU-Staaten wollen die Ausbildung ukrainischer Soldaten intensivieren.

Die Ukraine ist stark von der militärischen Unterstützung der EU und der NATO abhängig, um sich gegen die Bedrohung durch Russland zu verteidigen. Es gibt uneinheitliche Meinungen und Vorbehalte innerhalb der EU bezüglich der Unterstützung der Ukraine mit westlichen Waffen. Darüber hinaus wird die Ausbildung und der Wiederaufbau der ukrainischen Rüstungsindustrie als wichtige Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigungskapazitäten angesehen.

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