Sonntag, 16.06.2024

Höheres Risiko bei EM 2024 im Vergleich zur WM 2006

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Oleksa Jamus
Oleksa Jamus
Oleksa Jamus ist ein aufstrebender Journalist mit einem Talent für packende Reportagen aus aller Welt.

Die bevorstehende Fu\u00dfball-Europameisterschaft in Deutschland wird als deutlich gef\u00e4hrdeter angesehen als die WM 2006, jedoch zeigen sich die Sicherheitsbeh\u00f6rden gut vorbereitet. Die Gefahren reichen von islamistischem Terror \u00fcber Hooligans und andere Gewaltt\u00e4ter bis hin zu Cyberangriffen. Auch Aktivisten und Islamisten werden als potenzielle Gefahrenquelle betrachtet. Trotzdem soll das Land ein gro\u00dfes Fu\u00dfballfest mit Millionen von Fans aus ganz Europa genie\u00dfen k\u00f6nnen.

Die Bundesinnenministerin betont die hohe Priorit\u00e4t der Sicherheit der Fu\u00dfball-EM. Es wird mit 2,7 Millionen Stadionbesuchern und zw\u00f6lf Millionen Menschen auf den Fanmeilen gerechnet. Vier Partien gelten als Hochrisikospiele. Die Bundespolizei stellt 22.000 Beamte und 350 Polizisten aus den Teilnehmerl\u00e4ndern ein. Aktivisten, Islamisten und weltpolitische Konflikte werden als potenzielle Gefahrenquellen betrachtet. Trotz diffusem Drohungen im Netz fehlen Hinweise auf konkrete Anschl\u00e4ge. Im M\u00e4rz wurden zwei terrorverd\u00e4chtige Afghanen festgesetzt, die m\u00f6gliche Anschlagspl\u00e4ne auf das schwedische Parlament hatten. Die Sicherheitsbeh\u00f6rden wollen sich nicht in einen permanenten inneren Ausnahmezustand versetzen lassen. Es wird auf ein m\u00f6gliches ‚Sommerm\u00e4rchen‘ gehofft.

Trotz der erkannten Gefahren und der gro\u00dfen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Fu\u00dfball-EM, zeigt sich eine optimistische Haltung bei den Sicherheitsbeh\u00f6rden, die darauf hoffen, dass das Turnier zu einem ‚Sommerm\u00e4rchen‘ wird.

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