Freitag, 21.06.2024

Felix Klein bezeichnet den Anstieg der antisemitischen Straftaten in Deutschland als dramatisch

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Andreas Mulch
Andreas Mulch
Andreas Mulch ist ein vielseitiger Redakteur, der sowohl für politische als auch kulturelle Themen brennt.

Der Anstieg judenfeindlicher Straftaten in Deutschland wird vom Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung als dramatisch und erschütternd bezeichnet. Laut der Statistik zur Politisch Motivierten Kriminalität (PMK) 2023 zeigt sich ein dramatischer Anstieg dieser Straftaten. Besorgniserregend ist, dass 30 Prozent der Hasskriminalität judenfeindlich motiviert ist, obwohl die jüdische Gemeinschaft in Deutschland nur rund 0,25 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Hasskriminalität gegen die jüdische Gemeinschaft eklatanter ist, als die reinen Zahlen vermuten lassen.

Der Antisemitismus-Beauftragte fordert angesichts dieser alarmierenden Entwicklung intensivere Maßnahmen. Eine bessere Strafverfolgung sowie verstärkte Bildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen seien dringend erforderlich, um dem Kampf gegen Antisemitismus mehr Gewicht zu verleihen. Es steht viel auf dem Spiel, denn die aktuelle Situation stellt nicht nur eine Bedrohung für die jüdische Gemeinschaft, sondern auch für die Demokratie insgesamt dar.

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