Sonntag, 14.07.2024

Marktbericht: Stille nach dem Sturm

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Wolfgang Ebert
Wolfgang Ebert
Wolfgang Ebert ist ein erfahrener Journalist mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Finanzen.

Die vergangene Woche brachte uneinheitliche Schlussnotierungen an den internationalen Börsen, angeführt von der Wall Street und dem deutschen Aktienmarkt. Robuste Konjunkturdaten haben die Zinshoffnungen gedämpft und eine ruhige Stimmung hinterlassen. Besonders die Tech-Rally verlor an Fahrt, da die unklare Zinspolitik der Federal Reserve Verunsicherung brachte.

Der Dow Jones stagnierte bei 39.150 Punkten, dennoch verzeichnete er einen Wochengewinn von 1,7%. Hingegen mussten der S&P 500, Nasdaq und Nasdaq 100 leichte Verluste hinnehmen. Die US-Staatsanleihen bewegten sich uneinheitlich, während der S&P-Global-Einkaufsmanagerindex auf 54,6 stieg, der höchste Wert seit April 2022. In den USA schwächte sich der Absatz bestehender Eigenheime ab, während die Exporte nach China aus Deutschland um 14% fielen. Der Euro fiel unter 1,07 Dollar nach Veröffentlichung schwacher Konjunkturdaten.

Anleger bleiben aufgrund politischer und geldpolitischer Unsicherheiten vorsichtig. Die US-Notenbank wird voraussichtlich nicht im Juli die Zinsen senken. Es wird befürchtet, dass sich die Eurozonenwirtschaft schwächer entwickeln könnte als erwartet. Unternehmen wie Mercedes-Benz, Rheinmetall, BASF und Varta haben bedeutende Nachrichten veröffentlicht. Oracle kündigte große Investitionen in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Cloud-Computing in Spanien an.

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