Freitag, 14.06.2024

Wicker-Kliniken: Geschäftsführung stimmt nun Tarifverhandlungen zu

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Jutta Vogel
Jutta Vogel
Jutta Vogel ist eine investigativ arbeitende Journalistin, die gerne komplexe gesellschaftliche Themen beleuchtet.

Der Tarifstreit bei den Wicker-Kliniken eskalierte in tageweisen Streiks, die zu Personalengpässen und abgesagten Behandlungen führten. Die Geschäftsführung informierte jedoch darüber, dass sie nun doch mit Verdi verhandeln werde, um einen Tarifvertrag zu bekommen, der die unterschiedlichen Bedürfnisse der Akut- und Reha-Kliniken berücksichtigt. Der Streik soll bis zum Beginn der Verhandlungen ausgesetzt werden.

Die Geschäftsführung will nun doch mit Verdi verhandeln, obwohl der Tarifstreit zuvor zu tageweisen Streiks geführt hat. Diese Streiks führten zu Personalengpässen, was wiederum zu abgesagten Behandlungen führte. Der Verhandlungstermin wurde für den 18. Juni vereinbart, und es wurde darauf verzichtet, weitere Streiks bis zum Beginn der Verhandlungen zu organisieren. Die Beschäftigten der Klinik verdienen bis zu 30 Prozent weniger als im Flächentarifvertrag vorgesehen.

Die Geschäftsführung ist offen für Verhandlungen, um den Tarifstreit beizulegen und die Bedürfnisse der verschiedenen Kliniken zu berücksichtigen. Die Auswirkungen des Streiks auf die Patienten waren drastisch, was zur Aufnahme von Verhandlungen führte.

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