Montag, 15.07.2024

Olaf Scholz und die Dringlichkeit an der Nato-Ostflanke: Keine Zeit zu verlieren

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Uwe Simon
Uwe Simon
Uwe Simon ist ein erfahrener Politikredakteur, der mit seiner Präzision und Gründlichkeit überzeugt.

Berlin, 14. Oktober (dpa) – Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte heute deutsche Soldaten in Litauen und kündigte den Bau einer deutschen Kampfbrigade außerhalb des eigenen Territoriums an. Inmitten wachsender Spannungen warnte Litauens Präsident vor der Gefahr durch Russland und drängte auf einen schnellen Aufbau der Brigade.

Unterdessen ordnete der russische Präsident Wladimir Putin Atomübungen nahe der ukrainischen Grenze an, was die Besorgnis in der Region weiter verstärkte.

„Es gibt keine Zeit zu verlieren“, betonte Scholz die Verteidigungsbereitschaft Deutschlands und die Dringlichkeit, die Nato-Ostflanke zu stärken. Deutschland plant den Bau einer Kampfbrigade in Litauen bis 2027, die rund 5000 Soldaten und ihre Familien umfassen wird. Dieser Schritt wird als wichtiger Beitrag zur Stärkung der Nato-Ostflanke angesehen, insbesondere angesichts der jüngsten Entwicklungen in der Ukraine-Krise.

Olaf Scholz unterstrich die Bedeutung der Verteidigung und die Unterstützung der Ukraine in dieser kritischen Phase. Währenddessen warnt das Baltikum eindringlich vor der russischen Gefahr und sieht den Bau der deutschen Brigade als notwendigen Schritt, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.

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