Sonntag, 14.07.2024

Warum CSD und Co. auf dem Land für Queers so entscheidend sind

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Christine Märzig
Christine Märzig
Christine Märzig ist eine leidenschaftliche Reporterin, die sich für Umweltthemen engagiert.

Im Jahr 2023 fanden insgesamt 14 CSD-Veranstaltungen in Hessen statt, darunter auch in der malerischen Stadt Bad Homburg. Diese Veranstaltungen sind nicht nur in großen Metropolen, sondern auch in kleineren Städten von großer Bedeutung für die queere Community. Ehrenamtliche engagieren sich mit Leidenschaft, um sicherzustellen, dass queere Menschen auch in ländlichen Gebieten die nötige Unterstützung und Angebote erhalten.

Die zunehmende Sichtbarkeit queerer Menschen in kleineren Städten und ländlichen Gebieten ist ein wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung. Trotz Fortschritten bleibt die queerefeindliche Gewalt ein besorgniserregendes Problem. In Hessen stieg die Zahl der queerfeindlichen Übergriffe im Jahr 2023 um erschreckende 66% im Vergleich zum Vorjahr.

Dragqueens, die oft das Gesicht des CSD sind, berichten von verbalen und körperlichen Attacken, insbesondere im ländlichen Raum, wo es an Beratungsstellen mangelt. Vereine wie Colorful e.V. in Eschborn zeigen jedoch, dass engagierte Ehrenamtliche vor Ort aktiv werden, um Unterstützung zu bieten.

Es wird deutlich, dass gerade kleinere CSD-Veranstaltungen in ländlichen Gebieten von großer Bedeutung sind, um queeren Menschen eine Stimme zu geben und Solidarität zu zeigen. Es ist dringend erforderlich, dass Aufklärung und Sensibilisierung, insbesondere in Bildungseinrichtungen, verstärkt werden, um Vorurteile abzubauen und Akzeptanz zu fördern. Queerefeindlichkeit und der Mangel an Unterstützungsmöglichkeiten im ländlichen Raum sind ernste Probleme, die eine gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung erfordern.

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