Samstag, 20.07.2024

Rückgang der Preise für europäische Gewerbeimmobilien setzt sich fort

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Jutta Vogel
Jutta Vogel
Jutta Vogel ist eine investigativ arbeitende Journalistin, die gerne komplexe gesellschaftliche Themen beleuchtet.

Die Preise für Gewerbeimmobilien im Euroraum könnten weiter fallen, während Wohnimmobilien Anzeichen f&#xfcr Stabilisierung zeigen. Die Europäische Zentralbank (EZB) warnt vor Verwundbarkeiten des Finanzsystems und erwartet einen strukturellen Rückgang der Nachfrage nach Büroräumen aufgrund vermehrten Homeoffice-Einsatzes. Deutsche Wohnimmobilien verzeichneten den stärksten Preisrückgang seit der Jahrtausendwende.

Gewerbeimmobilienpreise im Euroraum fielen im vierten Quartal 2023 um 8,7 Prozent. Gleichzeitig ging die Anzahl der Transaktionen um die Hälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Besonders Büroimmobilien geringer Qualität waren betroffen. Die EZB sieht Anzeichen f&#xfcr eine Stabilisierung bei Wohnimmobilien in einigen Ländern des Euroraums. In Deutschland verbilligten sich die Wohnimmobilien im Schnitt um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Preisanpassung bei Gewerbeimmobilien wird voraussichtlich weiter anhalten, während die strukturelle Nachfrage nach Büroräumen durch vermehrtes Homeoffice weiter sinkt. Dies birgt Risiken f&#xfcr das Finanzsystem, da die Mieteinnahmen sinken und die Investitionen der Immobilienunternehmen steigen. Die EZB warnt vor erhöhten Risiken in einigen Ländern des Euroraums, obwohl Anzeichen f&#xfcr eine Stabilisierung bei den Wohnimmobilien vorhanden sind.

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