Freitag, 20.03.2026

Koblenzer Freiwillige sammeln rund 80 Kubikmeter Abfall bei Reinigungsaktion

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Marburger Post Redaktion

Bei der diesjährigen Kommunalaktion in Koblenz haben freiwillige Helferinnen und Helfer rund 80 Kubikmeter Abfall gesammelt. Nach Angaben der Stadt hatten sich knapp 4000 Personen zur Teilnahme angemeldet. Die gesammelten Abfälle wurden vom Kommunalen Servicebetrieb abgeholt und fachgerecht entsorgt. Zusätzlich trugen Schülerinnen, Schüler und Kindergartenkinder bei Einsätzen zwischen Mitte März und Anfang April weitere Mengen an Müll zusammen.

Ergebnisse und Einsatzorte

Die Beteiligung erstreckte sich nach Angaben der Organisatoren auf alle Stadtteile. Freiwillige säuberten Gehwege, Grünstreifen und Spielplätze. Auch im Stadtwald war eine größere Gruppe im Einsatz, um Teile des Naherholungsgebiets von Abfällen zu befreien. Lokalgruppen berichteten von zahlreichen Einzelfunden auf öffentlichen Flächen. In einzelnen Vierteln wie Karthause und Lützel engagierten sich zudem größere Teams.

Organisation und Entsorgung

Die Aktion wurde vom Kommunalen Servicebetrieb Koblenz organisiert. Die gesammelten Materialien wurden nach der Sammlung vom Betrieb eingesammelt und entsorgt. Nach Angaben der Stadt ist die Aktion seit vielen Jahren ein fester Termin im Frühjahr und lebt von der Unterstützung durch Ehrenamtliche und örtliche Einrichtungen.

Reaktionen und Ausblick

Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, die die Schirmherrschaft über die Aktion hat, lobte die Einsatzbereitschaft der Teilnehmenden. Sie erklärte, die Temperaturen seien zwar niedrig gewesen, die Einsatzbereitschaft aber wie immer hoch. Für viele Koblenzerinnen und Koblenzer sei die Aktion Mitte März ein fester Termin im Kalender, sagte sie und dankte allen Teilnehmenden für ihren Einsatz.

Mohrs wies zugleich auf ein grundsätzliches Problem hin. So erfreulich die Beteiligung sei, so unverständlich sei es, dass manche Menschen ihren Müll unbedacht oder vorsätzlich in der Natur oder auf der Straße entsorgten. Die Stadt biete ausreichend legale Entsorgungsmöglichkeiten an, betonte sie. Weil diese Regeln nicht immer eingehalten würden, bleibe die Reinigungsaktion trotz vorhandener Angebote notwendig. Die Stadt kündigte an, die Aktion im kommenden März fortzusetzen.

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